Die Hälfte ist geschafft. Auf der Hauptversammlung von mobilcom haben die Aktionäre der geplanten Verschmelzung mit dem Internet-Service-Provider freenet mit großer Mehrheit zugestimmt.

Die angestrebte Fusion von mobilcom und freenet hat die erste wichtige Hürde genommen. Auf der Jahreshauptversammlung haben die mobilcom-Aktionäre dem Plan des Vorstands mit großer Mehrheit zugestimmt. Zudem wurde die Entscheidung, einen besonderen Vertreter zur Prüfung möglicher Ansprüche an den ehemaligen Geschäftspartner France Télécom zu bestellen, widerrufen.

Dr. Torsten Grenz, scheidender Vorstandsvorsitzender von mobilcom, resümierte auf der Hauptversammlung seine Amtszeit: "Wir haben in den zurückliegenden drei Jahren einen Kraftakt geleistet und den krisengeschüttelten, insolvenzbedrohten Mobilfunkanbieter als einen führenden und ertragsstarken Anbieter im Telekommunikationsmarkt positioniert." Der Weg zu weiterem Wachstum sei durch die Zustimmung zu der Fusion geebnet. Neben der deutschen Telekom sei mobilcom nach der Fusion einziger nationaler Komplettanbieter in Sachen Telekommunikation. "Kunden interessieren sich für Lösungen - ganz unabhängig von der Trägertechnologie", definierte Grenz die neue Unternehmensphilosophies. Als Komplettanbieter mit einem Ansprechpartner für Service und Beratung, einer einzigen Rechnung und voller Kostentransparenz will das Unternehmen die Kunden überzeugen.

Jetzt steht nur noch die Zustimmung der freenet-Aktionäre aus, die auf ihrer Hauptversammlung am 25. und 26. August über die Fusionspläne abstimmen.

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By Stephan Steininger 1 min read