Molyneux bittet britische Regierung um Hilfe
Peter Molyneux hat die Schaffung eines Unterstützungsfonds für Gamesentwickler durch die britische Regierung angeregt. Mit dem bereitgestellten Geld sollen die finanziellen Risiken bei der Entwicklung moderner Spiele für kleinere Studios reduziert werden.
Peter Molyneux, Managing Director Lionhead Studios, hat die Schaffung eines Unterstützungsfonds für Gamesentwickler durch die britische Regierung angeregt. Das berichtete die BBC. Ähnlich wie bei Filmen sollen mit dem bereitgestelltem Geld die finanziellen Risiken für kleinere Entwickler reduziert werden. Kostete die Entwicklung eines qualitativ guten Spiels vor ein paar Jahren noch durchnittlich 200.000 Pfund, sind die Budgets inzwischen im Schnitt auf über eine Mio. Pfund angestiegen. Somit hängt mitunter das Schicksal ganzer Entwicklerstudios von einem Titel ab, was in letzter Zeit immer häufiger zum Schiffbruch einzelner Unternehmen geführt hat. "Ein Computerspiel herzustellen, ist inzwischen unheimlich teuer geworden. Wir sprechen hier von Abermillionen Pfund für die Entwicklung eines AAA-Titel", sagte Molyneux gegenüber BBConline. Allerdings rechnet der "Populous"-Erfinder nicht mit einer baldigen Umsetzung seines Vorschlags. Die Chancen hierfür seien eher gering.