Gameloft-Deutschland-Chef Ulf Morys hat auf dem "Mobile Entertainment Meeting 2004" die Operator zu mehr Werbeunterstützung für Mobile-Games aufgefordert. Nach heutigem Stand werde Umsatz verschenkt.

Ulf Morys, Geschäftsführer der deutschen Gameloft, hat die Operator zu einer besseren Marketingunterstützung aufgefordert. Derzeit liege der Umsatzanteil der Netzbetreiber bei der Vermarktung von Downloadspielen bei 40 bis 60 Prozent. Dies sei ein zu hoher Anteil, wenn man bedenke, dass die Leistung der Operator sich auf "Hosting and Billing" beschränke. Dies sagte Morys bei seinem Vortrag im Rahmen des "Mobile Entertainment Meetings 2004". Der Gameloft-Chef forderte deshalb die Operator zu mehr Marketingsupport auf. Dabei solle weniger die eigene Marke als vielmehr das jeweilige Game im Vordergrund stehen. Anhand einer fiktiven Vergleichsrechnung machte Morys deutlich, dass in Deutschland Umsatz verschenkt werde, da den Mobile-Kunden das Thema Gaming nur sehr zögerlich nahe gebracht werde. "Die wenigsten Mobile-Nutzer haben einen Gaming-PC, eine PS2 oder eine Xbox", warnte Moris gleichzeitig davor, die Werbung wie im klassischen Gamesbereich rein auf Faktoren wie Technik oder Grafik auszurichten. Ein weiterer Punkt seines Vortrags betraf die Qualität lizenzbasierter Mobile-Games. Viele Produkte würden durch unabhängige Sites als mittelmäßig bis schlecht beurteilt. Auf diese Weise könnten zahlreiche potenzielle Nutzer frühzeitig verprellt werden, die anschließend nur schwer wieder für Mobile-Games zu begeistern seien.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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By Marcel Kleffmann 2 min read