Nachgefragt bei Stephanie Müller, Empire Interactive
MCVgamesmarkt sprach mit Stephanie Müller, Marketing Managerin Empire Interactive, über die Innovationen, Physik und Lizenzen von "FlatOut".
Wie kann sich "FlatOut" von der hochwertigen Genrekonkurrenz abheben? "FlatOut" ist ein sehr innovatives Rallyespiel mit bis zu acht Fahrern gleichzeitig, das durch ein extrem realistisches Physiksystem besticht. Zerstörte und verschobene Streckenbegrenzungen werden zu Hindernissen für alle Rennteilnehmer. Die 45 Strecken sind nicht künstlich auf die Fahrbahn begrenzt, Pistenrowdys können also auch durch den Wald brettern.
Lebensnahe Physik in allen Ehren, aber begrenzt man mit zu viel Realismus nicht die Zielgruppe? Bei "FlatOut" haben die Entwickler den idealen Mittelweg zwischen Spielspaß und Realismus gefunden. Das Fahrgefühl ist nicht zu simulationslastig, fordert den Spieler aber zu jedem Zeitpunkt. Durch die lebensnahe Physik verlaufen die Rennen immer etwas anders, wodurch die Langzeitmotivation höher ist als sonst üblich.
Gibt es Pläne, "FlatOut" mit zusätzlichen Lizenzen (in puncto Fahrzeuge oder Tuningteile) auszustatten? Nein, aber Werbung auf den Werbeplakaten im Spiel ist angedacht. Da die Fahrzeughersteller meist nicht wollen, dass arge Zerstörungen an Fahrzeugen gezeigt werden, ist das vielleicht besser so. Denn bei "FlatOut" kann jedes der 40 Einzelteile am Wagen deformiert werden.
Planen Sie bei den Konsolenversionen eine Onlineunterstützung? Für wie wichtig erachten Sie eine Onlinekomponente bei Konsolensoftware? Alle Versionen von "FlatOut" werden voraussichtlich Online-Gaming unterstützen. PC und Xbox Live sind sicher. Mit Sony wird zurzeit wegen einer Unterstützung von PlayStation.net verhandelt. Ein guter Onlinemodus hilft beim Aufbau der Community, da Meinungsführer und Early Adopter sich messen wollen.
Welche speziellen Marketingmaßnahmen planen Sie zur Einführung des Titels? Neben den klassischen Elementen wird es auch eine TV-Kampagne mit Spielszenen geben. Zudem wird es auf der GC ein "FlatOut"-Auto zu gewinnen geben - natürlich in der Originallackierung und, wenn möglich, noch ohne Beulen.