Wegen akutem Geldmangel will Phantom Entertainment 2,1 Mrd. neue Aktien ausgeben. Bei einem Stückpreis von aktuell 0,0008 US-Cent dürfte die Wirkung der Finanzspritze aber begrenzt sein.

Seit der ersten Ankündigung der Phantom-Konsole Anfang 2003 hat das Unterfangen einen Nettoverlust von mehr als 73 Mio. US-Dollar angehäuft, rechnen US-Medien vor. Aktuell wieder wegen akuten Geldmangels in der Presse, hat es Hersteller Phantom Entertainment vormals (Infinium Labs) bislang nicht geschafft, auch nur ein Produkt auf den Markt zu bringen. Den mehr als 70 Mio. Dollar Verlust stehen so in fünf Jahren Geschäftstätigkeit keinerlei Umsätze gegenüber. Auch die ursprünglich für den Herbst 2006 geplante Markteinführung des Phantom Lapboards wurde neuerlich auf den Herbst 2007 verschoben. Die Zeit bis zum angepeilten Launch will das Unternehmen über die Ausgabe neuer Aktien überbrücken. Bei einem aktuellen Kurs von nur noch 0,0008 US-Cent je Aktie sind aber schon größere Mengen erforderlich, um die Kassen merklich zu füllen. So entschieden sich die Anteilseigner auf der Hauptversammlung am 15. März auch, insgesamt 2,1 Mrd. neue Aktien auszugeben. Bis zu 1,7 Mio. Dollar sollen eingenommen werden, um letztlich doch noch ein Produkt auf den Markt bringen zu können.

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Harvey Smith and Ben Horne Set Up Black Pony Immersive
Harvey Smith, CEO and Creative Director at Black Pony Immersive | Ben Horne, COO and Executive Producer at Black Pony Immersive © Black Pony Immersive

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By Marcel Kleffmann 1 min read
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