Neues Programm ermöglicht realistische Bewegungsabläufe
Kenneth Perlin, Professor an der Universität von New York, hat das Patent für ein Programm, das bei Computerfiguren realistischere Bewegungsabläufe ermöglichen soll.
Nach einem Bericht von Heise Online hat Kenneth Perlin, Professor an der Universität von New York, ein Programm entwickelt, das bei virtuellen Figuren auf einfache Weise realistischere Bewegungsabläufe ermöglichen soll. Indem das Programm alle Bewegungen in kleine Teile zerlege und diese in beliebigen Kombinationen wieder zusammensetze, enstehe nicht der Eindruck vorgegebener Animationen. Im Zusammenspiel mit einem künstlichen Charakter, den der Programmierer zwar mit einigen Parametern definieren könne, der aber ansonsten vollkommen autonom handele, sei ein qualitativer Sprung in der Präsentationen von virtuellen Figuren geschafft worden. Alle Entscheidungen der Figur würden von ihrer inneren Logik bestimmt und seien nicht vorhersehbar. Durch die neue Art der Bewegungsdarstellung seien die Figuren in ihrem Bewegungsausdruck fast unbegrenzt. Perlin betonte, dass mit seinem Programm die Entwicklung einer neue Generation von Computerspielen möglich werde.