Niedersachsen überzeugt mit Gemeinschaftsstand
Der erste Gemeinschaftsstand von Niedersachsen lockt politische Gäste. Ministerpräsident Stephan Weil besuchte erstmals die gamescom und kam ins Gespräch mit niedersächsischen Entwicklern.
Niedersachsen präsentierte sich in diesem Jahr erstmals mit einem eigenen Stand auf der gamescom. Organisiert wurde der Auftritt von nordmedia in Zusammenarbeit mit dem niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung sowie der Digitalagentur Niedersachsen.
Auch der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil ließ sich diese Chance nicht entgehen und nutzte die gamescom, um auf dem Gemeinschaftsstand mit Entwicklern ins Gespräch zu kommen. Anschließend folgte ein Rundgang durch die Hallen der entertainment area. Dabei wurde Weil unter anderem von den Staatssekretären seines Ministeriums, Dr. Berend Lindner und Stefan Muhle begleitet.
"Mein erster Besuch auf der Gamescom war sicher nicht der letzte", so der Ministerpräsident. "Hoch motivierte junge Entwickler aus Niedersachsen haben mir ihre Spiele und Anwendungen gezeigt und die Spielregeln der Branche erklärt. 11.000 Beschäftigte hat die Gamesszene allein in Deutschland, ein weltweiter Wachstumsmarkt. Ich habe viel gelernt heute. Ein Engagement in diesem Bereich lohnt sich: Förderung, Vernetzung und gut ausgebildete Fachkräfte - das sind die Wünsche insbesondere von kleinen Unternehmen aus Niedersachsen."
"Computerspiele sind nicht nur reines Unterhaltungsmedium", meinte auch Dr. Lindner. "Insbesondere Serious Games sowie interaktive Technologien wie Virtual- und Augmented Reality-Anwendungen haben großes Potential für kleine und mittlere Unternehmen." so Dr. Berend Lindner.
Die ausstellenden Entwickler am Stand freuten sich über das Interesse und positive politische Feedback. "Wir sind sehr froh über den Zulauf, den wir hier bekommen haben", so die Mitglieder des AR/VR-Studios Visionme, das sich zum ersten Mal auf der gamescom präsentierte. "Das Feedback war sehr gut und wir können sehr viel wertvollen Input mitnehmen".