Nintendo hat für das Fiskaljahr 2001/02 hervorragende Gewinn- und Umsatzzahlen präsentiert. Wegen des Preiskriegs mit Sony und Microsoft könnte sich das jedoch bald ändern.

Nintendo hat den Nettogewinn im Geschäftsjahr 2001/02 um 10,2 Prozent auf 106,4 Mrd. Yen (rund 916 Mio. Euro) gesteigert. Der Umsatz kletterte um 20 Prozent auf 554,89 Mrd. Yen (rund 4,8 Mrd. Euro). 70 Prozent des Umsatzes wurden außerhalb Japans generiert. Auf Grund der derzeitigen Konkurrenzsituation im Markt erwartet Nintendo für das laufende Jahr 2002/03 bei 15 Prozent mehr Umsatz aber auch 15 Prozent weniger Gewinn. Laut Satoru Iwata, der am 1. Juni den Präsidentenposten von Hiroshi Yamauchi übernimmt, präferiere man trotzdem weiterhin die Entwicklung von innovativen Spielen, als sich in einen kostenintensiven Konkurrenzkampf verstricken zu lassen. Seitenhiebe teilte Iwata allerdings dennoch aus, beispielsweise in Richtung Sony Computer Entertainment. SCEA-Präsident Kazuo Hirai hatte auf der E3 den Konsolenkrieg für beendet und SCE zum Sieger erklärt. "Das ist nur eine Denkvariante", spielte Iwata im Rahmen der Bilanzkonferenz auf die Rede von Hirai an.

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