Nintendo rückt die Verbindungsmöglichkeit von GameCube und Game Boy immer stärker in den Mittepunkt seiner Vermarktungsstrategie. Für Ende Juni wurde ein Bundle der Konsole mit dem so genannten Game Boy Player angekündigt, der das Abspielen von GB-Spielen auf der TV-basierten Konsole ermöglicht.

Nintendo setzt im immer härter werdenden Konsolenkrieg zunehmend auf eine Verknüpfung seiner Konsolen. Mittels verschiedener Maßnahmen hofft das Unternehmen, das TV-basierte Gerät GameCube durch die Handheldproduktfamilie zu stützen. Außer einer Reihe von Spielen, die die Möglichkeit, den Game Boy Advance als Controller an die GameCube-Konsole zu setzen ausnutzen, hat Nintendo während der E3 nun auch ein Bundle des GCN mit dem so genannten Game Boy Player angekündigt. Mit dem Gerät können Game Boy-Spiele via GCN auf dem TV-Bildschirm gespielt werden. Außer auf die mehr als 300 GameCube-Spiele können die Konsolenbesitzer nun auch auf das mehr als 1200 Spiele starke Game-Boy-Portfolio zugreifen.

Das angekündigte Bundle startet in den USA am 23. Juni und soll für rund 150 Dollar verkauft werden. In Europa wird das Paket bereits am 20. Juni für 199 Euro, der unverbindlichen Verkaufsempfehlung des GameCube als Stand-alone-Produkt, in den Handel gehen. Weltweit wurden seit Start etwa 7,7 Mio. GameCube verkauft. Von den GameCube-Advance-Handhelds wurden hingegen bereits mehr als 35 Mio. Units weltweit durchverkauft, 950.000 davon allein als GBA SP.

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