Nintendo will Einspruch gegen EU-Bußgeld erheben
Nintendo hat mit einer Presseerklärung auf die von der EU-Kommission verhängte Geldstrafe reagiert. Aufgrund der überraschenden Höhe will Nintendo Einspruch gegen die Entscheidung erheben.
Nintendo of Europe hat auf die von der EU-Kommission verhängte mit einer Erklärung an die Presse reagiert. Nintendo unterstrich, dass das Unternehmen die Untersuchungen der Kommission umfänglich unterstützt habe. Nach einer Ende 1997 durchgeführten internen Überprüfung sei ein Großteil der Informationen der EU-Kommission zur Verfügung gestellt worden, auf die sich ihre Entscheidung jetzt stützt. "Nintendo akzeptiert die Auffassung der EU-Kommission, dass die Distributionspraktiken des Unternehmens bis 1998 nicht im Einklang mit dem EU-Wettbewerbsrecht standen", heißt es in der Pressemitteilung Nintendos. "Daraufhin korrigierte Nintendo die relevanten Aspekte seiner Distributionspolitik in Europa." Auch wurde ein weitreichendes Programm zur Beachtung der Wettbewerbsrichtlinien und zur Förderung des freien Warenverkehrs innerhalb der Europäischen Gemeinschaft eingeleitet. Hinsichtlich der Strafe sagte Nintendo, dass die Entscheidung bei vorangegangenen Planungen berücksichtigt worden sei und keine Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit oder Finanzkraft der Firma haben werde. "Jedoch wird Nintendo aufgrund der überraschenden Höhe der Strafe Einspruch gegen die Entscheidung einlegen", kündigte Nintendo an.