Nintendo will Preissteigerung nicht mitmachen
Laut Nintendo-Präsident Satoru Iwata wird der Konsolenhersteller die Next-Gen-Teuerung nicht mitmachen. Zumindest First-Party-Titel sollen in den USA für unter 50 Dollar angeboten werden.
Steigende Entwicklungskosten bei Xbox 360, PlayStation 3 und Nintendo Revolution führen zwangsläufig zu höheren Endkonsumentenpreisen, so die bislang einhellige Meinung von Analysten und Industrie. Nintendo will sich laut einem "CNN"-Interview mit Unternehmenspräsident Satoru Iwata nicht mit steigenden Preisen abfinden. Zumindest First-Party-Titel für Revolution sollen in den USA für unter 50 Dollar angeboten werden. "Ich glaube nicht, dass die Konsumenten Preise von 60 Dollar und höher auf Dauer akzeptieren werden", so Iwata. Einzig AAA-Titel und diese auch nur vereinzelt könnten höhere Preise rechtfertigen.
In dem Gespräch mit "CNN Money" äußerte sich der Nintendo-Chef auch zu Befürchtungen, der mit 512 Mbyte recht kleine interne Revolution-Speicher könnte unterdimensioniert sein. Das Problem sei bekannt und Neuigkeiten zum Thema werden auf der Electronic Entertainment Expo im Mai veröffentlicht, versprach Iwata. Ohne ins Detail zu gehen, wies Iwata auf die SD-Card-Kompatibilität Revolutions hin. Immerhin bis zu 4 Gbyte können die kleinen Speicherkarten derzeit aufnehmen. Zudem wird Revolution über mehrere USB-Anschlüsse verfügen. Eine externe Festplatte könnte also problemlos an die Konsolen angeschlossen werden, spekuliert "CNN".