Nokia plant für die Handy-Sparte eine operative Gewinnspanne von 17 bis 18 Prozent in den nächsten Jahren - über 40 neue Modelle sollen helfen, das Ziel zu erreichen.

Der Mobilfunkhersteller Nokia will in den nächsten zwei bis drei Jahren eine operative Gewinnspanne in der Handy-Sparte von 17 bis 18 Prozent erreichen. Dies gab das Unternehmen in Helsinki bekannt. Insgesamt sei eine moderate Zunahme im Markt für Infrastruktur zu erwarten. Für den gleichen Zeitraum rechnet der Konzern mit einer Spanne von 14 Prozent im Netzgeschäft. Um das gesteckte Ziel zu erreichen, soll auch das Produktportfolio weiter ausgebaut werden: "Nokia will seine Wettbewerbsfähigkeit erhöhen, indem das Unternehmen seine Produktpalette erweitert und 2005 annährend 40 neue Mobiltelefone auf den Markt bringt", teilte ein Unternehmenssprecher mit.

Bis zum vierten Quartal 2005 sollen neue Modelle, insbesondere die Klapp-Handys, die Hälfte des gesamten Umsatzes ausmachen. Für dieses Jahr würde ein Anteil von 19 Prozent erwartet. Nokia kündigt des Weiteren an, die Investitionen in Forschung und Entwicklung bis 2006 auf neun bis zehn Prozent des Nettoumsatzes zurückzufahren; in 2003 seien noch 13 Prozent aufgewendet worden.

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