Der finnische Handyhersteller Nokia konnte im dritten Quartal 2006 ein Umsatzplus verzeichnen, muss aber einen Rückgang des operativen Gewinns hinnehmen.

Das dritte Quartal 2006 war für den finnischen Handyhersteller Nokia verhalten erfolgreich. Zwar konnte das Unternehmen mit 88,5 Mio. abgesetzten Handys gegenüber dem Vorjahr 33 Prozent gutmachen und seinen Nettoumsatz um 20 Prozent auf 10,1 Mrd. Euro steigern, der operative Gewinn sank jedoch insgesamt um vier Prozent und schloss zum Ende des Zeitraums Juli bis September 2006 mit 1,1 Mrd. Euro. Dabei ging der Gewinn mit Mobiltelefonen um elf Prozent zurück und macht somit nur 779 Mio. Euro des Gesamtvolumens aus. Im Gegensatz dazu waren es 2005 noch 880 Mio. Euro. Einen Grund für den Rückgang sehen die Finnen im geringeren Absatz von High-End-Handys, die höhere Margen erlauben. Der Verkauf preiswerter Einsteigerhandys ist zwar gestiegen, jedoch fallen hier die Margen wesentlich geringer aus.

Nokia erwartet für das vierte Quartal einen moderaten Zuwachs des Umsatzes sowie der Marktanteile bei Handys und Netzwerkinfrastruktur.

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