Im 4. Quartal musste nVidia einen deutlichen Umsatz- sowie Gewinnrückgang verschmerzen. Im Gesamtjahr zeigt die Umsatzkurve insgesamt zwar nach oben, der Gewinn fiel jedoch um fast 90 Mio. Dollar.

nVidia, unter anderem verantwortlich für den Grafik- sowie Audio- & Netzwerkchip in der Next-Generation-Konsole Xbox, musste im 4. Geschäftsquartal 2002/03 einen Umsatzrückgang verschmerzen. Gegenüber dem Vorjahr fielen die Quartalserlöse um 34,7 Mio. auf 469 Mio. Dollar. Dass der Umsatzrückgang nicht noch deutlicher ausfiel, ist der Einigung mit Microsoft im Streit um die Xbox-Preispolitik zu verdanken. nVidia erhielt Nachschlagszahlungen in Höhe von 40,4 Mio. Dollar, wobei allerdings nur 4,8 Mio. Dollar als Umsatz für das 4. Quartal angerechnet werden konnten. So ging der Gewinn im Dreimonatszeitraum um 25,1 Mio. auf 50,9 Mio. Dollar zurück. Für das Gesamtgeschäftsjahr meldet nVidia ein Umsatzplus von 39 Prozent auf 1,91 Mrd. Dollar. Der Gewinn fiel dagegen im Vergleich zum Vorjahr um nahezu die Hälfte auf 90,6 Mio. Dollar. Begründet wird dies von nVidia-Präsident Jen-Hsun Huang u. a. mit hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung, wie etwa in den Grafikchip "GeForce FX".

Share this post

Written by