nVidia präsentiert GeForce 4
Am 6. Februar hat nVidia GeForce 4 aus der Taufe gehoben. Mit dem Produkt zielt der Marktführer für Consumer-Grafiklösungen auf Kundschaft aller Couleur: Low-End-Consumer und High-End-Gamer.
Zahlreiche Journalisten der Fach- und Publikumspresse wurden am 6. Februar ins Brüsseler Atomium eingeladen, wo nVidia erstmals die neue Generation von GeForce-Grafikchips einer breiten Öffentlichkeit präsentierte.
Unter dem Markennamen "GeForce 4" fasst nVidia zwei Lösungen zusammen: NV17 markiert das Low-End, mit einer Leistung etwas unterhalb des früheren High-End-Produkts "GeForce 3". Das neue High-End markiert der NV25. Die Produktion von "GeForce 3"-Komponenten läuft aus.
Die wesentlichen Merkmale von "GeForce 4":
Die Benutzersoftware wurde umfassend überarbeitet. Eine Multi-Display-Technologie namens "nView" ermöglicht den Anschluss von zwei analogen oder digitalen Sichtgeräten an einen PC. Decoding von TV- und DVD-Videosignalen ist in den Chip integriert. "nFiniteFX 2" steht für leistungsgesteigerte Varianten der Vertex- und Pixel-Shader aus "GeForce 3". "Accuview" bezeichnet eine Antialiasing-Technologie, die störende Treppeneffekte zwischen kontrastreichen Grafikelementen minimiert. "Lightspeed Memory Architecture 2" beschleunigt den Datenverkehr und komprimiert Grafikdaten. PC-Grafikkarten mit NV17 sind typischerweise mit 64 MB DDR-RAM ausgestattet, NV25-Modelle mit 128 MB.
Als Lizenznehmer benennt nVidia von Elsa bis Gainward die etablierten Hersteller von PC-Grafikkarten. Produkte, wie beispielsweise Elsas Topmodell "Gladiac 925", sollen zur CeBit verfügbar sein. Die Preise pendeln zwischen 150 bis 500 Euro, je nach Ausstattung, Leistung und Bundling.
Ottmar Knauer, Marketing Manager von nVidia: "'GeForce 4' setzt neue Maßstäbe hinsichtlich überlegener 2D/3D-Grafikleistungen und verfügt über die innovativsten Funktionen im Markt. Power Gaming, Home-Edutainment und Mainstream Computing werden dadurch revolutioniert."