Onlinefähigkeit macht Konsolen für T-Punkt attraktiv
Die T-Punkt-Läden wollen im Herbst mit dem Verkauf von Konsolensoftware beginnen. Dabei will sich die Retailsparte des Telekommunikationsgiganten auf onlinefähige Plattformen konzentrieren.
Mit den T-Punkt-Läden steigt voraussichtlich noch im Herbst ein neuer Player in den Spiele-Retail-Markt ein. Das Angebot soll Spielesoftware und andere, noch nicht näher definierte Entertainmentprodukte umfassen, sagte ein Sprecher der Deutschen Telekom gegenüber "GamesMarkt.de". Im Spielebereich wollen sich die T-Punkt-Filialen zunächst auf onlinefähige Plattformen beschränken. So stehe der Verkauf von PlayStation 2-Software bereits fest, denn die PS2 soll ab Herbst onlinefähig werden. Die Deutsche Telekom (DT) hofft, PS2-Kunden zusätzlich auch vom Kauf eines T-DSL-Anschlusses überzeugen zu können. Zwar hält sich die DT mit weiteren Einzelheiten noch zurück, die Strategie lässt jedoch erahnen, worauf es hinauslaufen könnte: günstige Kombinationsangebote bestehend aus PS2-Produkten und T-DSL-Anschluss. Über die Aufnahme von Xbox-Produkten denkt die DT derzeit noch nach. "Nintendo wird voraussichtlich eher nicht angeboten werden", so der DT-Sprecher. Während Microsoft ebenfalls für Herbst den Europastart des Onlineservice "Xbox Live" hat, beschränkt sich Nintendos Internetengagement für GameCube derzeit noch auf die USA.