Die bislang gängige Einteilung in Casual- und Core-Gamer greift laut Parks Associates zu kurz. Sechs unterschiedliche Gamertypen wollen die US-Marktforscher ausgemacht haben, die sich nach Motivation, Spiel- und Kaufverhalten teils stark unterscheiden.

Das US-Marktforschungsinstitut Parks Associates will herausgefunden haben, dass die gängige Einteilung in Casual- und Core-Gamer nicht mehr ausreicht. Vielmehr gäbe es sechs Spielertypen, die sich nach Motivation, Spiel- und Kaufverhalten teils erheblich voneinander unterscheiden. Die Marktforscher gehen davon aus, dass die Branche durch die bisherige Sicht der Dinge zu wenig auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Spielergruppen eingegangen ist. Immerhin repräsentieren Core- und Casual-Gamer nur etwa die Hälfte der weltweiten Spielergemeinde. Parks Associates teilt den Markt nach folgenden Spielergruppen auf.

Power Gamer: Repräsentieren elf Prozent der Spieler weltweit und geben etwa 30 Prozent ihres Einkommens für Games und Zubehör aus. Gesellschaftsspieler: Spielen gern mit Freunden und Familie in geselliger Runde. Freizeitspieler: Verbringen etwa 58 Stunden im Monat mit Computerspielen, hauptsächlich mit Casual-Titeln. Sie sind an herausfordernden Spielen und Neuerungen interessiert. Inaktive Spieler: Haben aufgrund von familiären Pflichten kaum noch Zeit, um am Computer zu spielen, sind aber grundsätzlich für komplexe, herausfordernde Titel zu haben, die auch mit der Familie gespielt werden können. Gelegenheitsspieler: Verbringen monatlich insgesamt 20 Stunden am Computer und spielen eher aus Langeweile. Wenigspieler: Halten sich eher an Casual-Titel und wurden bisher zusammen mit den Core-Gamern von der Branche berücksichtigt

"Wenn Spieleanbieter den Markt weiterhin in Core- und Casual-Gamer einteilen, schließen sie mehr als die Hälfte des Markts aus. Der Markt ist nicht mehr schwarz oder weiß. Die Hersteller müssen die feinen Nuancen im Markt berücksichtigen", sagte Yuanzhe Cai, Director of Broadband and Gaming bei Parks Associates.

Share this post

Written by