Die im März gegründete fraktionsübergreifende Parlamentsgruppe eSports & Gaming des Bundestages hat sich in einer Sitzung mit den Themen eSports & Gaming auseinandergesetzt und einige Beschlüsse gefasst.

Die Parlamentsgruppe eSports & Gaming hat in einer heutigen Sitzung über aktuelle Themen rund um eSports & Gaming gesprochen. Die Politiker haben sich ebenfalls mit der erneut aufgeblühten Killerspieldebatte auseinandergesetzt. In einem Statement informiert der Vorsitzende der Parlamentsgruppe Manuel Höferlin (FDP) über die gemeinsame Erklärung, die in der Sitzung beschlossen wurde.

"Die Parlamentsgruppe eSports & Gaming hat sich interfraktionell zusammengeschlossen, um sich über Fraktionsgrenzen hinweg differenziert mit den Themen eSports & Gaming auseinanderzusetzen. Vorbehalte und Unverständnis schlagen auch der Gamescommunity entgegen, denen wir als Parlamentarier entgegenwirken möchten. Deshalb teilen wir Äußerungen, die einen Zusammenhang zwischen der Affinität zum Spielen von Games und rechtsextremen Gefährdern suggerieren, nicht. Denn das wird den mehr als 30 Millionen Bürgerinnen und Bürgern, die in Deutschland regelmäßig am Smartphone, an der Konsole oder am PC Games spielen, nicht gerecht. Stattdessen setzen wir uns als Parlamentsgruppe für einen fairen und faktenbasierten Umgang mit der Gamescommunity ein. Jeder einzelne in Gamescommunities muss Verantwortung übernehmen, wenn jemand versucht, in ihrer Mitte Hass zu säen. Radikalisierung findet im Internet in vielen Formen und auf unterschiedlichsten Plattformen statt - unter anderem in Gamecommunities aber auch in geschlossenen Gruppen und anderswo. Gamer unter Generalverdacht zu stellen ist keinesfalls zielführend. Hate Speech, Rechtsextremismus, Radikalisierung und Versuche, die Gamerszene zu instrumentalisieren, muss gesamtgesellschaftlich entgegengetreten werden."

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