Nach einem Bericht der US-Investmentgruppe Merrill Lynch wird die Computerbranche in diesem und im nächsten Jahr noch weniger PCs verkaufen als ursprünglich angenommen.

Die US-Investmentgruppe Merrill Lynch hat ihre Prognosen über den weltweiten Verkauf von PCs erneut nach unten korrigiert. Demnach wird die Computerbranche in diesem Jahr 17,6 Prozent weniger PCs absetzen als im Jahr 1999. Für 2002 rechnet Merrill Lynch-Analyst Steven Fortuna mit einer Stagnation der Umsätze. Auch seine Vorhersage für die Zahl der verkauften PCs hat er nochmals geändert. Statt der erwarteten 132 Mio. Geräte würden in diesem Jahr nur noch 126 Mio. PCs verkauft. Auch im nächsten Jahr würden mit geschätzten 140 Mio. Rechnern 15 Mio. Stück weniger verkauft als ursprünglich berechnet. Als Ursache für die Einbußen gibt Analyst Fortuna die schwache Weltwirtschaft an, die mit einem Rückgang bei den Ausgaben für Informationstechnologie einhergehe. Diese Entwicklung habe sich "seit den Tragödien vom 11. September noch verschärft", so Fortuna in seinem Bericht. Ende März hatte der Merrill Lynch-Analyst seine Zahlen über den Verkauf von PCs schon einmal nach unten korrigiert .

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