Politik, Wissenschaft und Branchen diskutieren in Köln
Am 22. März eröffnete NRW-Generationenminister Armin Laschet die erste "International Computer Game Conference Cologne". 450 Teilnehmer diskutieren noch bis zum 24. März über die Wirkung von Computer- und Videospielen.
450 Teilnehmer zählt die erste "International Computer Game Conference Cologne", die am 22. März von Armin Laschet, NRW-Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration, eröffnet wurde. In den kommenden Tagen wird an der Fachhochschule Köln unter dem Motto "Clash of Realities" über die Wirkung von Computer- und Videospielen diskutiert. Wissenschaftler aus Europa und Übersee stellen dabei neueste Erkenntnisse aus der Wirkungsforschung vor. Die Marschrichtung für Branche, Politik, Wissenschaft und Presse gibt Laschet vor: "Computer- und Videospiele sollten nicht pauschal als jugendgefährdend verdammt, die Branche nicht unter Generalverdacht gestellt werden. Die Spiele sind fester Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Eltern müssen in die Lage versetzt werden, sich sachlich richtig mit dem Thema auseinander zu setzen."
Entsprechend wird auch die Vermittlung von Medienkompetenz eines der Kernthemen der dreitägigen Veranstaltung sein. Landtagsmitglied und CDU-Beauftragter für neue Medien Thomas Jarzombek: "Eltern müssen sich kritisch mit Computerspielen auseinander setzen. Sie müssen ihren Kindern kompetente Medienpartner sein. Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle zur Altersauszeichnung von Spielen kann ihnen dabei helfen." Die "International Game Conference Cologne" dauert noch bis einschließlich 24. März.