Knapp zwei Monate vor dem Launch der PlayStation 3 in Europa lud Sony die Presse nach Hamburg ein. Endlich durften wir das kompakte Kraftpaket genauer unter die Lupe nehmen.

Umgeben von hanseatischem Flair präsentierte Sony seine neue Heimkonsole auf der PS3 BRANDSPACE - einem futuristischen Hausboot im Herzen des Hamburger City-Sporthafens. Das Motto: "This is Living". Die Strategie: Die PS3 soll nicht nur als Spielekonsole fungieren, sondern vielmehr alle Bereiche des Entertainments abdecken. Und das tut sie auch. Denn bereits das PSP-ähnliche Menü zeigt, was man mit der Konsole alles anstellen kann.

Neben Blu-ray-Laufwerk, mit dem Filme in nie dagewesener Schärfe und Farbenpracht dargestellt werden, begeistert vor allem das smarte Bildbearbeitungsprogramm. Zwar kann es mit Photoshop bei Weitem nicht mithalten, aber um Freunden und Bekannten seine Urlaubsbilder zu präsentieren, reicht es allemal.

Alles unter einem Hut

Die PS3 zeigt sich auch musikalisch von ihrer Schokoladenseite. Sowohl MP3-, WMA- oder das übliche Audio-CD-Format werden klaglos abgespielt. Wie zu erwarten, können zudem jede Art von Peripheriegeräten wie etwa Tastatur, Maus, Kamera, Handy oder externe Festplatte ohne Weiteres angeschlossen werden - am einfachsten über Bluetooth. Der Clou: Auch Hardwarekomponenten, die nicht aus dem Hause Sony stammen, werden von der PS3 erkannt, sogar - man höre und staune - auch Microsoft-Geräte.

Hey, da war doch noch was. Richtig. Spielen kann man mit dem Ding ja auch noch - und sogar richtig gut: Zwar gab es nur das Rennspiel "Motorstorm" zu bestaunen, das veranschaulichte aber, was die Kiste zu leisten vermag. Grafisch und auch spielerisch ein würdiger Launchtitel. Besonders das Spielen mit dem Sixaxis-Wireless-Controller sorgte für puren Fahrspaß.

Fazit: Auf den ersten Blick: leise, schick und für die Zukunft gut ausgestattet. Die PS3 kann zwar noch nicht zum Kochen genutzt werden, ist aber ansonsten die wohl kompletteste Konsole auf dem Markt.

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