Preiskampf belastet Maxdata
Computerhersteller Maxdata aus dem westfälischen Marl hat mit dem anhaltenden Preisdruck im Hardwaremarkt zu kämpfen. Die Ergebnisprognosen für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde trotz steigender Absatzzahlen nicht erreicht.
Maxdata, Computerhersteller aus dem westfälischen Marl, hat die vorläufigen, bislang untestierten Ergebnisse für das Ende Dezember abgelaufene Geschäftsjahr veröffentlicht. Demzufolge wurden die Prognosen trotz deutlich gestiegener Absatzzahlen nicht erreicht. Der Umsatz erreichte mit 657,4 Mio. Euro in etwa das Vorjahresergebnis (660 Mio. Euro). Der anhaltende Preiskampf im Hardwaremarkt war hauptverantwortlich dafür, dass die ursprüngliche Prognose von bis zu 700 Mio. Euro Umsatz nicht erzielt werden konnte. Das Ebit liegt nach 300.000 Euro im Vorjahr nun bei minus 35 Mio. Euro.
Betrachtet man die reinen Absatzzahlen, sieht das Unternehmensergebnis besser aus. Insbesondere der Boom bei TFT-Monitoren sorgte für ein 22-prozentiges Absatzplus. Zudem wurden zwölf Prozent mehr PCs (Desktops und Notebooks) sowie 18 Prozent mehr Server verkauft als im Vergleichszeitraum.
Der Vorstand ist weiterhin von der Substanzkraft des Unternehmens überzeugt, teilte Maxdata mit. Mit dem neuen Geschäftsjahr wurden erste Maßnahmen eingeleitet, die zum Jahresende wieder zu einem ausgeglichenen Ergebnis führen sollen. Den testierten Geschäftsbericht wird Maxdata aller Voraussicht nach am 24. Februar veröffentlichen.