ProMarkt bekommt neues Konzept
Der Kingfisher-Konzern reagiert auf Verluste und sinkende Umsatzzahlen seiner deutschen Tochter ProMarkt mit einer Neuausrichtung.
Der CE-Markt ProMarkt Holding, die deutsche Tochter des britischen Kingfisher-Konzerns, wird ihr Konzept neu ausrichten und reagiert damit sowohl auf die Verluste vergangener Jahre, als auch auf aktuell sinkende Umsätze. Mit mehr Service und Effizienz sollen die schwächelnden Elektronikmärkte aus der Krise gesteuert werden. Zukünftig - so plant es Kingfisher - sollen in den Filialen der Kette mehr hochpreisige Produkte stehen, die aber trotzdem zum "best price in town" zu haben sein werden. Dadurch verspricht sich ProMarkt größere Gewinnspannen. Nach Informationen der "Lebensmittel Zeitung" will der Mutterkonzern außerdem jeden einzelnen Markt auf Profitabilität prüfen. Besonderes Augenmerk soll hierbei 13 Neueröffnungen gelten, die für die Hälfte des Halbjahres-Verlustes gesorgt haben. Weitere Einsparungen erhofft sich Kingfisher durch europaweit harmonisierte Sortimente und eine Zentralisierung von Beschaffung und Logistik. Abgerundet werden soll die Neuausrichtung schliesslich auch durch ein neues Führungsteam, offiziell sind die Stellen aber noch unbesetzt.