Weil Sony die PlayStation 3 unter Herstellungskosten verkauft, klafft zur Markteinführung ein Milliardenloch in der Bilanz von Sony Computer Entertainment.

Um PlayStation 3 zu einem attraktiven Preis anbieten zu können, zahlt Sony Computer Entertainment bei jeder verkauften Konsole drauf. Wie viel Sony das kostet, offenbart nun die Bilanz für das zum 31. März beendete Geschäftsjahr. Demnach stieg der Umsatz der Spiele-Division um 6,1 Prozent auch 1,016 Bio. Yen (ca. 6,2 Mrd. Euro). Verantwortlich dafür war zum Großteil die Einführung der neuen Hardware und der damit einhergehenden Nachfrage nach PS3-Software sowie die steigende Nachfrage nach PSP-Software. Unterm Strich steht so ein operatives Minus in Höhe von 232,3 Mrd. Yen, was in etwa 1,4 Mrd. Euro entspricht.

5,5 Mio. PS3-Konsolen wurden Unternehmensangaben bis Ende März international ausgeliefert. Das vom Konzern ausgegebene Ziel, bis 31. März sechs Mio. Konsolen in den Handel zu bringen, wurde damit knapp verfehlt.

Die gute alte PS2 verkaufte sich immerhin noch 14,2 Mio. Mal - wodurch sie im Vergleich zum Vorjahr zusehends an Fahrt verliert. Vor Jahresfrist lag die Zahl der gelieferten Einheiten noch bei 16,22 Mio. Einheiten. Und auch PlayStation Portable kommt beim Kunden nicht mehr so gut an, wie noch vor einem Jahr. Ganze 5,70 Mio. PSP-Einheiten weniger wurden im zurückliegenden Geschäftsjahr international ausgeliefert.

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Ubisoft Cancels Six Games, Delays Seven Projects, and Makes More Cuts at Studios
Ubisoft has cancelled the remake of Prince of Persia: The Sands of Time. Concept art from the remake is shown above. © Ubisoft

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By Marcel Kleffmann 2 min read
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