PS4 steht bei 94,2 Millionen
Sony Interactive Entertainment verzeichnet auch weiterhin eine positive Entwicklung seiner "Game & Network Services"-Sparte. Der Umsatz des Segment steigt wieder stark an. Allerdings schwächeln die operativen Erträge. Die PS4 beweist sich kontinuierlich im Handel - 94,2 Millionen Systeme wurden seit Verkaufsstart bis zum 31. Dezember 2018 ausgeliefert. Auch
Im Voraus der E3 2018 ließ Sony Interactive Entertainment verlauten, seinen primären Fokus vorerst auf Content zu legen. Das zahlt sich augenscheinlich aus. Im aktuellen Geschäftsbericht zum dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres 2018 verzeichnet das Unternehmen 8,1 Millionen verkaufte Play Station 4 Konsolen. Das sind mehr als in den beiden vorherigen Quartalen zusammengenommen (je 3,2 und 3,9 Millionen). Damit sind seit der Markteinführung der Konsole weltweit insgesamt über 94,2 Millionen PS4-Systeme über die Ladentheke gegangen. Auch die Anzahl der Nutzer des hauseigenen Aboservices PS Plus stieg um zwei Millionen auf insgesamt 36,3 Millionen zum Ende des Quartals.
Rückläufig sind hingegen die Einnahmen durch Retail-Versionen von Sony-Spielen. 56,4 Milliarden Yen, umgerechnet rund 500 Millionen Euro, wurden im Q3 2018 verzeichnet, im Q2 waren es noch 58,7 Milliarden Yen. Dafür boomt natürlich das digitale Geschäft, auch nochmal unterstützt durch Add-On-Content. Ganze 354 Milliarden Yen wurden hier in den drei Monaten bis zum 31. Dezember eingespielt. Laut aktuellem Wechselkurs entspricht das in etwa 2,8 Milliarden Euro und damit einer Steigerung von rund 800 Millionen Euro im Vergleich zum vorhergehenden Quartal.
Auch im Wettbewerb mit zu den anderen Unternehmenssparten von Sony Interactive hält sich der Bereich "Game & Network Services" weiterhin an der Spitze. Der Umsatz des Segments stieg von 718 Milliarden auf fast 791 Milliarden Yen, was umgerechnet etwa 6,3 Milliarden Euro entspricht. Einbußen gab es allerdings im operativen Ergebnis. Der operative Gewinn sank im Vergleich vom vorherigen Quartal um etwa zwölf Milliarden auf insgesamt 73 Milliarden Yen, rund 600 Millionen Euro, ab.