Rage bleibt deutlich im Minus
Mit einem Nettoverlust von rund 13,6 Mio. Euro musste Rage im ersten Halbjahr 2001/02 erneut deutlich rote Zahlen schreiben. Für die Kehrtwende soll u. a. der neue Publishingdeal mit Alltainment sorgen.
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs 2001/02 hat Rage Software insgesamt fünf neue Titel auf den Markt gebracht. Damit schlagen bereits jetzt mehr Releases zu Buche als im Gesamtgeschäftsjahr 2000/01. Im Ergebnis des gestiegenen Titeloutputs hat sich der Umsatz mit 5,8 Mio. Pfund (rund 9,4 Mio. Euro) gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Dennoch beläuft sich der Nettoverlust auf erschreckende 8,4 Mio. Pfund (rund 13,6 Mio. Euro). Für die Kehrtwende sollen die in den vergangenen Monaten geschlossenen strategischen Kooperationen in den USA, Deutschland und Frankreich sorgen. Zu diesen Vereinbarungen gehören nach der Trennung von Interplay Entertainment das Publishing-Agreement mit Majesco für die USA sowie das für GSA geltende Abkommen mit Peter Nordhausens Alltainment GmbH. Wichtigste Titel im Portfolio seien unter anderem die Xbox-Spiele "Crash", "GunMetal" und "David Beckham Soccer".