Grünbuch zum Verbraucherschutz im EU-Binnenmarkt wird heute erwartet.

Die Europäische Kommission will den Verbraucherschutz beim E-Commerce verbessern. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Demnach will das Gremium heute ein Grünbuch zum Verbraucherschutz im EU-Binnenmarkt vorlegen. Darin sind unterschiedliche Ansätze für eine weitere Rechtsangleichung enthalten. Dazu zählen branchenbezogene Vorschriften in den Bereichen Verkaufsförderung und Werbung sowie Rahmenregelungen zum Schutz vor Irreführung und Täuschung. Bislang regeln 15 verschiedene Rechtsordnungen der einzelnen Mitgliedsländer den E-Commerce in der EU. Das halte kleine und mittlere Unternehmen vom grenzüberschreitenden Handel ab. Potenzielle Kunden würden aufgrund fehlenden einheitlichen Rechts vor dem Onlineeinkauf in anderen EU-Staaten zurückschrecken. Schätzungen zufolge entfiel bisher weniger als ein Prozent des Einzelhandels auf den elektronischen Handel.

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