Die deutschen Konsumenten kaufen weiter fleißig DVDs und treiben den Gesamtmarkt im 1. Halbjahr 2004 auf neue Rekordmarken.

Der deutsche Videomarkt ist weiter auf der Überholspur. Im ersten Halbjahr 2004 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent auf 720 Mio. Euro, so der BVV - Bundesverband Audiovisuelle Medien e.V. unter Bezugnahme auf GfK-Erhebungen. Motor des Wachstums war der Verkauf von DVDs. 527 Mio. Umsatz wurden allein hier erwirtschaftet und das Vorjahresergebnis um knapp ein Drittel gesteigert. Kleiner Wermutstropfen: Aufgrund des Preisverfalls konnte die Absatzsteigerung von 57 Prozent auf 23,71 Mio. DVDs nicht auf den Umsatz übertragen werden. Die drei meistverkauften Titel, "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs", "Fluch der Karibik" und "Findet Nemo" trugen allein zehn Prozent des Gesamtumsatzes. Der VHS-Umsatz lag bei 59,9 Mio. Euro und war weiter rückläufig. Nur noch jeder zehnte Euro im Kaufmarkt wird mit der VHS-Kassette erzielt. Im Verleih konnte der Negativtrend des letzten Jahres gebremst werden, und die Verleihvorgänge gingen nur noch um 3,7 Prozent auf knapp 50 Mio. zurück. Mit 133 Mio. Euro Umsatz trägt der Verleih jedoch nicht einmal mehr ein Fünftel des Gesamtumsatzes.

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