Rovio blickt auf starkes Jahr 2016 zurück
Der finnische Spiele- und Entertainment-Konzern Rovio ist 2016 beeindruckend in die Gewinnzone zurückgekehrt. Vor allem das Kerngeschäft Games entwickelte sich gut.
Rovio kann wieder zufrieden auf seine Bilanz blicken. Der finnische Spiele- und Entertainment-Anbieter hat für 2016 ein Ergebnis vorgelegt, das deutlich in der Gewinnzone liegt. Im Vorjahr vermeldete Rovio noch einen Millionenverlust. Im Detail stieg der Umsatz der Gruppe von 142,1 Mio. Euro auf 190,3 Mio. Euro im Jahr 2016. Dabei wurde ein Vorsteuerergebnis von 17,5 Mio. Euro erzielt, nach einem Verlust vor Steuern von 21,1 Mio. Euro im Jahr 2015.
Zwar verbesserte sich auch das Ergebnisse im Bereich Animation, den Löwenanteil zur guten Entwicklung trug jedoch das Kerngeschäft Games bei. Der Umsatz der Spieleabteilung stieg von 113,5 Mio. Euro auf 159,0 Mio. Euro. Das EBIT der Abteilung wuchs von vier Mio. Euro 2015 auf 29,6 Euro. Zum Verfleich: Im Animationbereich stieg der Umsatz um 2,7 Mio. Euro auf 31,3 Mio. Euro. Auch konnte dort der Vorsteuerverlust von 13,1 Mio. Euro auf 2,2 Mio. Euro deutlich gesenkt werden. Am Ende blieb die Animations-Sparte aber in den roten Zahlen. Sie wurde und wird derzeit restrukturiert wird, was entsprechenden Sondereffekte für die Bilanz und das ´Vorsteuerergebnis mit sich bringt.
"Sowohl unsere Wachstumsziele, als auch unsere Ziele hinsichtlich der Profitabilität wurden übertroffen", so Kati Levoranta, CEO von Rovio. Für 2017 werde man weiter in die Entwicklung und Vermarktung von Games investieren. Und angesichts der anhaltenden Begeisterung der "Angry Birds"-Fans gibt sich das Unternehmen zuversichtlich, dass es die Profitabilität weiter steigern und zugleich die Wachstumsziele erfüllen kann.