Russisches Start-up entwickelt Red-Laser-basiertes HD-Format
Das russische Start-up-Unternehmen D Data hat ein neues High-Definition (HD)-Format entwickelt, welches auf Red-Laser-Technologie basiert und 30 GB Daten fassen soll.
Das russische Start-up-Unternehmen D Data hat ein neues High-Definition (HD)-Format entwickelt, welches auf Red-Laser-Technologie basiert und 30 GB Daten fassen soll. Die so genannte DMD arbeitet dabei mit jeweils sechs Layern auf einer Seite. D Data hat jüngst ein Büro in New York eröffnet und versucht nun, das neue Format Hardware-Firmen und Studios nahe zu bringen. Nach Unternehmensangaben könnten DMD-Abspielgeräte mit jetzt schon vorhandenen Produktionskapazitäten hergestellt und für etwa 300 US-Dollar verkauft werden. Das russische Unternehmen plant darüber hinaus, in Deutschland eine Produktionsniederlassung zu eröffnen. Die Herstellungskosten für das neue Speichermedium seien für Contentzulieferer wie Filmstudios nur geringfügig höher, als bei der DVD. Referenzprodukt soll Warners "Gods and Generals" werden, wobei der Hollywoodmajor jedoch nur die Rechte zu Demonstrationszwecken vergeben hat. Obwohl D Data vergleichsweise spät in das Rennen um den neuen HD-Standard eingestiegen ist, hofft das Start up, Hard- und Software bereits im ersten Quartal des kommenden Jahres auf den Markt zu bringen. Befürworter des Formats räumen der DMD dabei recht gute Chancen ein, da die Industrie nach wie vor auf eine Beendigung des Hick-Hacks um einen Blue-Laser-Standard warte.