S.A.D. erneut unter Beschuss
S.A.D. muss sein Produkt "S.A.D. Antispion" erneut umbenennen. Nach einer Abmahnung durch Microsoft liegt dem Ulmer Softwareanbieter jetzt eine Einstweilige Verfügung von Data Becker vor, die eine Umbenennung des Titels einfordert.
S.A.D. muss seine Softwareanwendung "S.A.D. Antispion" innerhalb von nur drei Monaten erneut umbenennen. Hintergrund ist diesmal eine Einstweilige Verfügung von Data Becker. Der Düsseldorfer Anbieter hat sich nach eigener Aussage den Begriff "Antispion" bereits rechtlich gesichert. Der neue Name für "S.A.D.-Antispion" laute nun "S.A.D.-Sendeschluss", teilte das Ulmer Unternehmen mit. , hatte Microsoft S.A.D. bereits Anfang Februar per Abmahnung aufgefordert, die Produktverpackung wegen Verletzung von Kennzeichenrechten zu ändern. Gleichzeitig änderte S.A.D. erstmals den Produktnamen von "Antispion XP" in "S.A.D.-Antispion". Erwin Simon, Marketingleiter bei S.A.D., ist verärgert: "Ich halte es für eine billige Geschäftsstrategie, um bei uns unnötig Kosten zu generieren. Zudem belächeln die Softwarehändler inzwischen diese Aktion."