S.A.D.: Offener Brief an Bundesratsmitglieder
Der Ulmer Softwareanbieter S.A.D. hat sich in einem offenen Brief an die Mitglieder des Bundesrats gewandt, um gegen die geplanten Änderungen am Urheberrecht zu protestieren.
S.A.D. hat sich in einem offenen Brief an die Mitglieder des Bundesrats gewandt. Darin bringt das Ulmer Softwareunternehmen erneut seinen Unmut über die geplanten Änderungen am Urheberrecht zum Ausdruck. Auch werden die Pläne für eine Verfassungsklage erneut bestätigt, die S.A.D. einreichen will, falls die Gesetzesnovelle in Kraft treten sollte. S.A.D., Anbieter u. a. von Kopierprogrammen, fordert in dem offenen Brief die "Rücknahme des faktischen Verbots von Brennprogrammen" sowie "Schadensersatz oder brauchbare Fristen" und unterstützt ausdrücklich "die Forderung vieler Verbraucher nach einem durchsetzbaren Recht auf die Privatkopie".