Sainsbury gibt US-Geschäft auf
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Die drittgrößte britische Supermarktkette konzentriert sich künftig auf das Heimatgeschäft und will dort Marktanteile zurückholen.
Die britische Supermarktkette Sainsbury zieht sich komplett aus dem US-Markt zurück. Alle 200 Filialen in den USA wurden für 2,5 Mrd. Dollar an die amerikanische Albertson-Gruppe verkauft. Der Verkaufserlös soll vor allem im Heimatmarkt investiert werden, es gebe keine Pläne für eine Expansion im Ausland. In Großbritannien war Sainsbury bis Mitte der 90er Jahre die Nummer eins. In der Zwischenzeit ist die Supermarktkette jedoch deutlich hinter Tesco und inzwischen auch hinter die Asda-Gruppe zurückgefallen. Im Nacken sitzt Sainsbury bereits der neue Rivale WM Morrison.