Im Rahmen der DreamHack führte Samsung eine kleine Umfrage durch. Auf diese Weise sucht das Unternehmen den Austausch mit Gamern um seine eSport-Strategien zu verbessern. Im Fokus stand vor allem das Thema Hardware.

"Von der Zukunft des eSports als Breitensport, Wachstumsmarkt und einflussreicher Kulturszene sind wir absolut überzeugt", so Simon Winkler, Product Manager Display bei Samsung Electronics. Das Unternehmen ist bereits seit drei Jahren Partner der DreamHack und trat in diesem Jahr erstmals als Hauptsponsor der StreamArea auf. In einer Umfrage vor Ort sammelte Samsung Feedback von den Besuchern. Etwa 100 nahmen an der Umfrage teil.

Hardware ist natürlich ein wichtiges Thema auf der DreamHack. Für 94 Prozent der Umfrageteilnehmer ist die richtige Ausstattung erfolgsentscheidend bei einem Spiel. Zeitnahe Anschaffungen stehen ebenfalls bei vielen an: Grafikkarte (29 Prozent), Display (28 Prozent), Keyboards (23 Prozent), SSD (19 Prozent) und Maus (19 Prozent).

500 bis 1000 Euro gibt ein Drittel der DreamHack-Besucher im Jahr für Hardware aus. Bei weiteren 44 Prozent liegt die Investitionsbereitschaft hier zumindest bei 100 bis 500 Euro. Auch im Bereich Software ist die Summe recht hoch, etwa 43 Prozent lassen jährlich zwischen 100 und 300 Euro für Spiele liegen.

85 Prozent der Befragten schätzten sich selbst als Hobbyspieler ein, von denen fast die Hälfte Gaming als ihre wichtigste Freizeitbeschäftigung sehen. Als Semi-Professionell bezeichnen sich zwölf Prozent, als Profi-Spieler lediglich drei Prozent.

Da die Umfrage auf einem Gaming-Event durchgeführt wurde, überrascht es nicht, dass die Frage nach einer olympischen Anerkennung von eSports mit einem überwiegenden "Ja" beantwortet wurde. Überraschend ist eher, dass es nicht sogar mehr als 63 Prozent der Befragten sind, die die Einführung einer eSport-Disziplin begrüßen würden.

Interessant ist auch die Geschlechteraufteilung. 75 Prozent der Befragten sind männlich und lediglich 23 Prozent weiblich. Weitere zwei Prozent divers. Auch bei der Altersgruppe sticht eine besonders hervor, etwa 83 Prozent der Befragten ist zwischen 18 und 29 Jahren alt.

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