Satomi: PS3-Verschiebung kostet Sega Umsatz
Sega-Chef Hajime Satomi rechnet durch die PS3-Verschiebung mit negativen Auswirkungen für die eigene Unternehmensbilanz.
Die Verschiebung der PS3 werde sich negativ auf die Umsätze von Sega in Europa auswirken. Dies sagte Hajime Satomi, CEO von Sega Sammy, im Interview mit "Spiegel Online". Man werde Gas geben müssen, um diese Effekte so gering wie möglich zu halten. Darüber hinaus bekräftigte der japanische Manager Segas Ziel bis 2010 zu den Top Drei der weltweiten, unabhängigen Spielepublisher zu gehören. Derzeit befände sich Sega auf Rang acht.
Zudem prognostiziert Satomi dem Spielegeschäft grundlegende Veränderungen. Seiner Meinung nach werde der Konsolenmarkt in den Industriestaaten künftig viel langsamer wachsen als in den vergangenen Jahren. Dies werde zwangsläufig dazu führen, dass Hersteller wie Sega eines Tages mehr Umsatz mit Handyspielen erwirtschaften werde, als mit dem klassischen Konsolengeschäft.