SCE: Next-Gen-Investitionen führen ins Minus
Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres hat Sony Computer Entertainment im Vorgriff auf den PlayStation-3-Start die Kosten für Research and Development deutlich erhöht. Die Investitionen ließen den Konsolenhersteller ins Minus rutschen.
Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (Ende: 30. Juni) heizte Sony Computer Entertainment die Investitionen in Forschung und Entwicklung an. Der Vorgriff auf den PlayStation-3-Launch im kommenden Jahr und die Marketingkosten zum PSP-Start ließen den Konsolenhersteller ins Minus rutschen. Trotz eines Umsatzplus von 64 Prozent auf 172,8 Mrd. Yen (rund 1,3 Mrd. Euro) verbuchte SCE daher einen operativen Verlust von 5,9 Mrd. Yen (ca. 43. Mio. Euro). Das Umsatzplus resultiert vor allem aus der nach wie vor starken Nachfrage nach PlayStation-2-Konsolen und -Software sowie der PSP-Markteinführung in Japan und den USA.
Im vergangenen Quartal lieferte SCE 3,53 Mio. Stück PS2-Konsolen aus. Ein Plus von 2,82 Mio. Einheiten im Jahresvergleich. Die Auslieferungszahlen für PS2-Software waren hingegen rückläufig: 35 Mio. Stück und damit drei Mio. weniger als im Vergleichszeitraum 2004 lieferte Sony aus. Die erstmals veröffentlichten Auslieferungszahlen für PSP weisen 2,09 Mio. Stück Hardware und 4,9 Mio. Stück Software aus. Mit der Bilanz für das erste Quartal verdeutlicht der Konzern zudem den Generationswechsel: Erstmals seit Markteinführung wurden keine Zahlen mehr für PSone genannt.