Sony Computer Entertainment beendete zum 31. Dezember das dritte Quartal des laufendes Geschäftsjahres. Nachdem im vergangenen Jahr das Geschäftsergebnis durch die Hardwareknappheit bei PlayStation 2 sowie hohe Kosten in Forschung und Entwicklung belastet wurde, fuhr das Unternehmen dank PSP nun wieder dicke Gewinne ein.

Sony Computer Entertainment hat die Zahlen für das am 31. Dezember beendete dritte Quartal vorgelegt. Demnach stieg der Umsatz im Jahresvergleich von 282,6 Mrd. Yen (ca. 2 Mrd. Euro) um 48,3 Prozent auf nun 419,2 Mrd. Yen (rund 2,96 Mrd. Euro). Noch deutlicher zog der operative Gewinn an. Wurden im vergangenen Jahr noch 44,6 Mrd. Yen (ca. 315 Mio. Euro) verdient, so liegt dieser Wert nun bei 67,8 Mrd. Yen (rund 478 Mio. Euro) - ein Plus von 52,1 Prozent im Jahresvergleich. Zu verdanken hat der Konzern den Umsatz- und Gewinnsprung vor allem der neuen PlayStation Portable (PSP), die in allen Märkten erfolgreich platziert werden konnte. Zudem verzeichnet PlayStation 2 (PS2) konstante Abverkäufe auf hohem Niveau. Ausgebremst wurde das Unternehmensergebnis einzig von den Kosten für Forschung und Entwicklung.

Bei der Auslieferungsmenge kündigt sich auch für Sony der Generationswechsel langsam an. 5,36 Mio. Einheiten PS2 wurden im vergangenen Quartal ausgeliefert. Dies sind 2,03 Mio. Konsolen weniger als im Vergleichszeitraum. Der Rückgang bei PS2 wurde allerdings durch PSP mehr als wettgemacht. 6,22 Mio. Geräte der schicken Handheld-Konsole wurden ausgeliefert - ein Plus von 5,71 Mio. Exemplaren. Die Softwareauslieferung für PS2 war rückläufig: Nach 109 Mio. ausgelieferten Spielen im vergangenen Jahr wurden jetzt noch 93 Mio. Software-Einheiten in den Handel gebracht. Bei der noch jungen PSP zeigt der Trend deutlich nach oben: 14,5 Mio. PSP-Titel wurden ausgeliefert, ein Zuwachs um 13,2 Mio. Stück.

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