Aufgrund unvollständiger Pläne verzögert sich der Start von Sony Computer Entertainments Onlineservice für die PlayStation 2. Damit scheint das Wettrennen mit Microsoft wieder offen, wo an einem vergleichbaren Dienst gearbeitet wird.

Sony Computer Entertainment (SCE) hat den Start seines Internetdienstes zur Belieferung von PlayStation 2-Usern mit Entertainmentinhalten verschoben. Das berichtet der Finanzdienst Bloomberg. Der Grund für die Verzögerung sei, dass Sonys Videospiele-Unit mit den neun für den Onlineservice verpflichteten Breitbandprovidern noch keine detaillierten Pläne für das Angebot ausgearbeitet habe. Über Inhalte und technische Details habe man sich noch nicht abschließend geeinigt. Der Internetdienst ist Teil von Sonys Strategie, die PS2 mit anderen elektronischen Geräten und deren Inhalten zu verbinden. Ursprünglich hätte der Service gestern in Japan starten und dort neun Millionen User mit Games, Musik und Filmen via Internet versorgen sollen. Durch diesen Aufschub gewinnt Konkurrent Microsoft mehr Zeit für die Entwicklung eines eigenen Onlinediensts mit ähnlicher Zielsetzung.

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