SCED: PS2-Absatz um zehn Prozent gestiegen
Aufgrund der Preissenkung im vergangenen Mai sowie der Bundles im Saisongeschäft hat Sony Computer Entertainment Deutschland trotz eines Absatzplus von zehn Prozent das vergangene Geschäftsjahr mit einem leicht geringeren Umsatz abgeschlossen.
Sony Computer Entertainment Deutschland (SCED) hat das vergangene Geschäftsjahr mit Ende 31. März mit einem Umsatz von rund 230 Mio. Euro abgeschlossen. Der Umsatz lag damit leicht unter Vorjahr. SCED-Geschäftsführer Manfred Gerdes gab als Gründe für den Umsatzrückgang gegenüber games.markt einerseits die Preisreduzierung der PS2-Hardware im vergangenen Mai sowie die Bundleaktionen zum Saisongeschäft an. Nach Stückzahlen stieg der PS2-Absatz hingegen in Deutschland um rund zehn Prozent. Das Softwaregeschäft auf der Plattform habe sich sogar noch besser entwickelt. Für das nun laufende Geschäftsjahr ist Gerdes entsprechend optimistisch. Er geht davon aus, dass der Hardwareabsatz konstant bleibt und die Softwareverkäufe aufgrund der höheren Plattformverbreitung deutlich anziehen werden. Untermauert hat Gerdes seine Prognose mit dem bisherigen Abschnieden der PS2 im Jahr 2004: In den ersten 15 Wochen des Jahres stieg der PS2-Hardware-Verkauf gegenüber dem Vorjahr um 35 Prozent, der PS2-Software-Absatz um 58 Prozent. Ein weiterer Grund für seinen Optimismus in Bezug auf das laufende Geschäftsjahr dürften zudem PSP und PSX sein: Der japanische Elektronikkonzern will beide Geräte im laufenden Geschäftsjahr auf den Markt bringen, auch in den PAL-Ländern.