Die Preissenkung bei PlayStation 2 soll den Absatz der Konsole im Herbstgeschäft pushen. SCED erwarte 30 Prozent mehr Umsatz, sagte Manfred Gerdes, Managing Director Germany und Vice President Sony Computer Entertainment Europe, im Gespräch mit "MCVgamesmarkt".

Mit der Preissenkung bei PlayStation 2 will Sony Computer Entertainment Deutschland (SCED) den Verkauf der Konsole zum Herbst weiter steigern. Gegenüber MCVgamesmarkt äußerte sich SCED-Geschäftsführer Manfred Gerdes über seine Erwartungen und die Konkurrenz: "Ich denke nicht, dass der Effekt genauso groß sein wird wie zu dem Zeitpunkt, als wir von 399 auf 299 Mark gegangenen sind." Preispsychologisch mache sich ein Unterschied von 100 Mark einfach besser als ein Schritt von "nur" 50 Euro. Dennoch sei man eine deutliche Akzeptanzstufe weiter, die SCED letztendlich 30 Prozent Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr bescheren werde, so Gerdes weiter. Im Rahmen der Software-Preisdiskussion mahnte der SCED-Chef Handel und Industrie erneut zu mehr Sensibilität: "An dieser Stelle kann ich Handel und Industrie nur davor warnen, weiterhin Preisraubbau zu betreiben, denn zurzeit steht der Anteil der Software unterhalb von 20 Euro bei ungefähr 20 Prozent." Diesen Anteil gelte es zu reduzieren, um nicht in Preiskonflikte zu kommen. Für die Konkurrenten fand Gerdes deutliche Worte: "Unser Ziel ist es, die Nummer eins im Markt zu sein. Und dass Nintendo die Nummer zwei ist, zeigt deutlich, dass man nicht allein dadurch Nummer zwei im Markt ist, dass man es nur häufig genug behauptet."

Das komplette Interview mit Manfred Gerdes lesen Sie in MCVgamesmarkt, Ausgabe 16.

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