Screen Actors Guild beendet Streik
Einer der längsten Künstlerstreiks der Gamesgeschichte ist zu Ende gegangen. Die amerikanische Künstergewerkschaft SAG-AFTRA konnte nach elfmonatigem Streik eine vorläufige Einigung mit den betroffenen Spielefirmen aushandeln. Darin enthalten sind mehr Transparenz bei Vertragsverhandlungen und Bonuszahlungen für die Synchronsprecher.
Der der Screen Actors Guild (SAG-AFTRA) gegen Spielepublisher wie EA, Take-Two oder Warner Bros. ist zu Ende. Die Gewerkschaft der amerikanischen Künstler, die unter anderem auch die Mehrzahl der Synchronsprecher in den USA vertritt, konnte sich nach langen Verhandlungen mit den elf betroffenen Spielepublishern einigen. Konkret forderte die Gewerkschaft eine gerechtere Entlohnung für ihre Künster, die sich von den Spielefirmen ungerecht behandelt und ausgenutzt fühlen.
Dafür wurde ein neues Bonussystem eingeführt, das es den Künstlern auch Bonuszahlungen ermöglicht. Die Sprecher werden dann auch über ihre anfänglich angegebene Gage hinaus entlohnt, wenn das Spiel, an dem sie mitgearbeitet, besonders erfolgreich ist. Zusätzlich erhalten die Künstler zukünftig mehr Transparenz vor Vertragsunterzeichnung. Die Einigung ist bisher nur ein vorläufiger Entwurf in den noch laufenden Verhandlungen. Damit endet aber zumindest vorerst der mittlerweile elfmonatige Streik, der zahlreiche Spieleproduktionen verzögert oder gänzlich lahmgelegt hat.