Wenig Glück hatte Sega Sammy im zurückliegenden Fiskaljahr im Geschäftsbereich Glücksspielautomaten. Um nahezu 20 Prozent ist der Umsatz mit den in Japan populären Patchinko-Automaten zurückgegangen. Da konnte auch das gute Abschneiden der Videospiel-Division einen Gewinneinbruch von nahezu 35 Prozent nicht verhindern.

Das Geschäft mit Glücksspiel-Automaten belastete die Bilanz von Sega Sammy für das zum 31. März beendete Geschäftsjahr. Um nahezu 20 Prozent brachen die Umsätze mit den in Japan populären Patchinko-Automaten ein. Da konnte der Konzern auch mit dem guten Abschneiden der restlichen, namentlich der Videospiel-Division, nicht mehr genug gegensteuern, um das Umsatzminus von 4,5 Prozent auf 528 Mrd. Yen (ca. 3,24 Mrd. Euro) abzufedern. Der Negativtrend setzt sich beim operativen Gewinn fort, der um 35,8 Prozent auf 76,530 Mrd. Yen (rund 470 Mio. Euro) zurückging. Netto verblieben 43,456 Mrd. Yen in den Firmenkassen (ca. 267 Mio. Euro), was einem Rückgang im Jahresvergleich um 34,4 Prozent entspricht.

Entgegen dem Trend im Gesamtkonzern entwickelte sich einmal mehr das Videospielgeschäft. Mehr als 21 Mio. Einheiten wurden zwischen April 2006 und Ende März dieses Jahres weltweit ausgeliefert. Nach Territorien machte dies in etwa 5,8 Mio. Kopien in Japan, 8,2 Mio. ausgelieferte Spiele in Nordamerika und rund 7,2 Mio. Spiele in Europa. Während dabei in Japan mit Erfolgstiteln wie "Oshare Majo Love and Berry Story - DS Collection" dem ganz eigenen Geschmack der japanischen Kundschaft entsprochen wurde, waren in westlichen Gefilden Dauerbrenner wie "Sonic The Hedgehog" oder auch der "Football Manager 2007" die größten Umsatzbringer. Alles in allem wurden gut 4,9 Mio. Spielekopien mehr abgesetzt als im Vorjahr. Der Umsatz der Videospiel-Abteilung wuchs um 32,1 Prozent auf 119,833 Mrd. Yen an (rund 735 Mio. Euro), der operative Gewinn sank zeitgleich aufgrund erheblicher Investitionen in die Entwicklung neuer Titel um 11,5 Prozent auf 1,748 Mrd. Yen (ca. 10,7 Mio. Euro).

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Harvey Smith and Ben Horne Set Up Black Pony Immersive
Harvey Smith, CEO and Creative Director at Black Pony Immersive | Ben Horne, COO and Executive Producer at Black Pony Immersive © Black Pony Immersive

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By Marcel Kleffmann 1 min read
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