Die Beschlagnahme des Raubkopier-Servers "Dragon" am 3. August 2004 löste weitere Ermittlungen der GVU sowie der Staatsanwaltschaft Frankfurt und des Sonderdezernats Computerkriminalität der Frankfurter Kriminalpolizei aus.

Am 3. August 2004 hatten die Frankfurter Staatsanwaltschaft und die GVU den Raubkopierserver "Dragon" vom Netz genommen und beschlagnahmt. Diese Aktion führte laut GVU jetzt zu weiteren Ermittlungsergebnissen. So wurde am 6. August bei einem Frankfurter Internet-Serviceprovider ein weiterer Server namens "Laboratory" mit zwei Terabyte gespeicherter Film- und Gamessoftware beschlagnahmt. Am 8. August wurde dann bei einem Subprovider in Frankfurt ein komplettes Rack, bestehend aus sieben Servern, sichergestellt. Einer davon ("Dark On3") war ebenfalls mit Filmen und Games gefüllt. Die Prüfung eines zweiten Servers ergab, dass die Inhalte am Tag der "Dragon"-Beschlagnahme gelöscht wurden. Allerdings befanden sich darauf noch Verzeichnisfragmente, die für die GVU den dringenden Verdacht des Missbrauchs als Piratenserver begründen.

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