"SimCity" kehrt zurück
Sie gilt als Keimzelle der modernen Aufbau-Strategiespiele und führte letztendlich auch zum Megaerfolg von "Die Sims": Ende des Jahres kehrt mit "SimCity: Societies" eine der international erfolgreichsten Spieleserien zurück.
Electronic Arts hat für das Weihnachtsgeschäft 2007 offenbar noch ein Ass im Ärmel: Im Herbst kehrt mit "SimCity: Societies" eine der international einflussreichsten und erfolgreichsten Spieleserien zurück. Seit der letzten Städtebausimulation ist es gut vier Jahre her. Damals markierte das "SimCity 4"-Add-on "Rush Hour" die bislang letzte Veröffentlichung der Serie. Mit dem Ur-"SimCity" schuf Entwickler Maxis 1989 die Keimzelle für das moderne Aufbaustrategiegenre. Sämtliche Auskopplungen der Serie erreichen Millionenseller-Status.
Doch auch wenn sich Electronic Arts mit Details zu "Societies" in der US-Presse zurückhielt, ließ eine Randinformation aufhorchen. Verantwortlich für die Produktion wird nämlich nicht Serien-Schöpfer Maxis unter Leitung von Spiele-Koryphäe Will Wright sein. Da das interne Maxis-Team mit der Fertigstellung von "Spore" sowie der Produktion anderer "Die Sims 2"-Erweiterungen alle Hände voll zu tun hat, gab EA die Entwicklung an das unabhängige Studio Tilted Mill. Das 2002 gegründete Unternehmen setzt sich zum Großteil aus erfahrenen Strategie-Entwicklern zusammen, die zuvor bei Impression Game Studios maßgeblich an Serien wie "Pharao" oder auch "Cesar" mitgearbeitet haben. International ist das Studio für den Strategietitel "Immortal Cities - Kinder des Nils" bekannt, der hierzulande über Sega Germany vermarktet wurde.