Sony hat sich für rund 124 Mio. Dollar beim japanischen Entwickler Square eingekauft.

Sony hat einen 19-prozentigen Anteil am japanischen Entwickler Square erworben. Der Deal beläuft sich laut Square auf 1330 Yen pro Aktie, bei einer Übernahme von 11,2 Mio. Anteilen. Das entspricht einem Kaufpreis von rund 124 Mio. Dollar. Square hatte zuletzt finanziell stark Federn lassen müssen. Hintergrund ist u. a. das mit 30 Mio. Dollar Umsatz äußerst schlechte Abschneiden des Kinofilms "Final Fantasy - Die Mächte in Dir". , hat Square bereits in dieser Woche den Finanzhahn für seine Tochter Square Pictures Studio zugedreht. Wegen der hohen Ausgaben für den Film musste Square auch die Gewinnerwartungen für das laufende Geschäftsjahr zurückschrauben und rechnet nun mit einem Verlust von 115 Mio. Dollar. US-Berichten zufolge erhofft sich Sony vor allem eine enge Verknüpfung seiner PS2 mit dem erfolgreichen "Final Fantasy"-Spielefranchising sowie einen deutlichen Schub im Segment Onlinegaming. An Squares Vorzeigeprojekt "Play Online Service", das in Zusammenarbeit mit Namco und Enix im nächsten Jahr mit der Onlineversion von "Final Fantasy" ins Rollen gebracht werden soll, ist die Sony-Tochter Sony Computer Entertainment bereits beteiligt. Gerüchte, wonach Square auf der Tokyo Game Show 2001 Autumn einen Deal mit Nintendo für eine Umsetzung von "Final Fantasy" für den GameCube ankündigen werde, werden sich damit wohl nicht bestätigen.

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