Sony-CEO: Schwarze Zahlen für Spielesparte
Sony-CEO Nobuyuki Idei rechnet trotz Gewinnwarnung für die Spielesparte des Elektronikkonzerns weiterhin mit positiven Ergebnissen.
Trotz der Gewinnwarnung von vergangenem Freitag geht Sony davon aus, mit seinem Spielesegment weiterhin Gewinne zu erwirtschaften. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf Sony-CEO Nobuyuki Idei. Demnach werde die Spielesparte bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahrs (31. März 2002) schwarze Zahlen schreiben. Dazu würde das Konsolengeschäft beitragen. Weil die Xbox von Konkurrent Microsoft in diesem Jahr in Japan nicht mehr in den Handel kommt, habe Sony Wettbewerbsvorteile bei der PlayStation 2. Zudem verkaufe sich der Gamecube von Mitbewerber Nintendo bislang schlecht. Nach Aussage von CEO Idei will Sony bis zum Ende des laufenden Fiskaljahrs 20 Mio. Exemplare von PS2 und zehn Mio. von PSone exportieren. Im Bereich Spielesoftware strebe das Unternehmen an, 170 Mio. Exemplaren auszuführen.