Der Sony-Konzern hat seine Kennzahlen für das Ende März abgeschlossene Geschäftsjahr vorgelegt. Der Umsatz erreichte Rekordniveau, der operative Gewinn sank jedoch um 40 Prozent.

Der Sony-Konzern hat das Geschäftsjahr 2002 (bis Ende März 2002) mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent auf 7,58 Billionen Yen (65,8 Mrd. Euro). Gleichzeitig musste der Konzern erneut einen massiven Einbruch beim operativen Gewinn hinnehmen. Dieser sank um 40,3 Prozent auf 134,6 Mrd. Yen (rund 1,6 Mrd. Euro). Der Nettogewinn belief sich auf 15,3 Mrd. Yen (132 Mio. Euro). Das entspricht im Vorjahresvergleich einem Rückgang von 8,6 Prozent. Das positive Umsatzergebnis führt der Konzern u. a. auf das hervorragende Abschneiden der Spielesparte zurück. Diese konnte ihren Umsatz um fast 52 Prozent auf rund eine Billion Yen (8,7 Mrd. Euro) steigern. Gleichzeitig wurde ein operativer Gewinn von 82,9 Mrd. Yen (718 Mio. Euro) verbucht. Im Vorjahr war das operative Ergebnis in dieser Sparte noch negativ ausgefallen. Der Umsatz bei Sony Music wuchs im vergangenen Geschäftsjahr um fünf Prozent auf 642,8 Mrd. Yen (5,55 Mrd. Euro). Der operative Gewinn sank im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent auf 20,2 Mrd. Yen (174,1 Mio. Euro). Auch im Bereich Film legte Sony kräftig zu. Der Umsatz stieg um 14,5 Prozent auf 635,8 Mrd. Yen (5,51 Mrd. Euro), der operative Gewinn um 624,6 Prozent auf 31,3 Mrd. Yen (270 Mio. Euro). Als Boxoffice-Erfolge erwiesen sich "Ritter aus Leidenschaft", "America's Sweethearts" und "Black Hawk Down". Die Hardwaresparte musste trotz steigender Absätze im Videobereich einen dreiprozentigen Umsatzrückgang und einen Verlust von 71 Mio. Euro verbuchen.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.