Der Sony-Konzern hat seine Kennzahlen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahren vorgelegt. Der Umsatz stieg um 5,4 Prozent, der Operative Gewinn vervielfachte sich um den Faktor 16,3.

Für Sony geht es steil bergauf. Der japanische Unterhaltungselektronik- und Entertainment-Konzern wies den höchsten, jemals im ersten Geschäftsquartal gemessenen Umsatz aus: Insgesamt wurden im Zeitraum Anfang April bis Ende Juni 2002 1,72 Billion Yen (rund 14,78 Mrd. Euro) erwirtschaftet. Dies ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 5,4 Prozent. Der Operative Gewinn stieg von drei Mrd. Yen (25,77 Mio. Euro) auf jetzt 51,9 Mrd. Yen (rund 450 Mio. Euro). Last not least schaffte Sony auch "unterm Strich" eine Kehrtwende und erwirtschaftete anstatt eines Nettoverlusts wie im Vorjahresquartal nun einen Nettogewinn von 57,2 Mrd. Yen (rund 490 Mio. Euro). Die einzelnen Konzernsparten entwickelten sich dabei gewohnt unterschiedlich. Bemerkenswert war ein deutlicher Anstieg des Operativen Ergebnisses bei gleichbleibendem Umsatz. Die generelle Negativentwicklung des Musikmarktes schlug sich auch in Sonys Musiksparte nieder: Der Umsatz sank, das operative Ergebnis rutschte in den negativen Bereich. Das Filmgeschäft zeigte sich hingegen von seiner Sonnenseite. Sowohl der Erfolg von "Spider-Man" als auch ein weltweiter Anstieg des DVD-Umsatzes verhalfen zu einer deutlichen Verbesserung von Umsatz und Ergebnis. Der Umsatz im Spielegeschäft hingegen blieb leicht unter dem des Vorjahresquartals. Dies sei auf sinkende PS2-Absätze in Japan sowie einem generell niedrigeren PS2-Preis zurückzuführen.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.