Am 23. März 2007 ist es so weit. Dann steht Sonys neueste Wunderkiste auch bei uns in den Läden. Aber was genau erwartet den Käufer?

Kernstück der PlayStation 3 ist der neuartige, mit 3,2 GHz getaktete Cell-Prozessor, den Sony in Zusammenarbeit mit Toshiba und IBM entwickelt hat. Acht Rechenkerne machen den Cell-Prozessor zum bis dato schnellsten Rechenknecht aller verfügbaren Spielekonsolen. Der Grafikprozessor (550 MHz Taktrate) stammt von Branchengigant Nvidia, ist ebenfalls sehr leistungsstark und kann Spiele in der maximalen HD-Auflösung von 1080p (1920x1080 Bildpunkte) wiedergeben.

Im Gegensatz zur Xbox 360 werden die Spiele nicht auf DVD, sondern auf sogenannten Blu-ray Discs ausgeliefert. Diese haben ein Fassungsvermögen von bis zu 50 GB (DVD: 8,5 GB). Das Abspielen von hochauflösenden Blu-ray-Filmen ist somit ohne externes Zusatzzubehör möglich.

Anders als in Japan und den USA wird zum Europastart allerdings nur das 60-GB-Modell zum Preis von Euro 599 Euro angeboten, das zusätzlich mit einem Speicherkartenlesegerät und einem integrierten WLAN-Adapter aufwartet. Die günstigere 20 GB-Version wird uns, wenn überhaupt, erst später erreichen.

Controller-Konkurrenz für Wii?

Innovationsfreude beweist Sony auch mit dem neuen Controller: Optisch ähnelt er dem PS2-Pad, verfügt jedoch über Bewegungssensoren, die Kipp-, Dreh- oder Neigebewegungen erkennen und ins Spiel übertragen. Diverse Starttitel, wie zum Beispiel "Call Of Duty 3", "Resistance: Fall Of Man", "NBA 2K7", "Genji: Days Of The Blade" oder "Tony Hawk's Project 8", machen bereits Gebrauch von den neuen Möglichkeiten des "Sixaxis"-Controller.

Im Hinblick auf das Onlinekonzept hat Sony ordentlich nachgebessert: Der Download von Spielen, Demos und Filmtrailern ist nun genauso möglich wie kostenfreies Onlinegaming. Bastler freuen sich zudem über die Möglichkeit, das Betriebssystem Linux zu installieren.

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