US-Medien zufolge ist für Microsofts Xbox 360 eine Sicherungsfunktion vorgesehen, die die Zusammenarbeit zwischen der Konsole und nichtlizenzierten Zubehörprodukten unterbinden soll. Einzig vom Konsolenhersteller offiziell lizenzierte Produkte sollen anstandslos funktionieren. Vorreiter ist Apple, die sich ihr "Made for iPod"-Logo teuer bezahlen lassen.

US-Medien zufolge plant Microsoft für Xbox 360 eine Art Zubehör-Royalty-System. So sollen einzig offiziell lizenzierte Produkte anstandslos mit der Konsole zusammenarbeiten, nichtlizenziertes Zubehör hingegen die Arbeit verweigern. Möglich machen soll dies ein neues Sicherheitssystem, dass die Lizenzen der angeschlossenen Controller überprüft. Ein entsprechendes System hätte Vor- und Nachteile. Einerseits könnte so gewährleistet werden, dass das gekaufte Zubehörprodukt auch tatsächlich seinen Dienst versieht. Andererseits würde die Produktvielfalt und somit auch der Konkurrenz- und Preiskampf leiden. Die Lizenzgebühren wird wohl nicht jeder Zubehörhersteller berappen wollen.

Vorbild für ein solches Modell wäre Apple. Der Computerhersteller lässt sich sein "Made for iPod"-Logo von Drittherstellern teuer bezahlen. Für Microsoft würde sich also eine neue Einnahmequelle auftun, die die Bilanz im Konsolenbusiness aufbessern könnte. Weder Microsoft selbst noch Zubehörhersteller wie z.B. Mad Catz wollten den Bericht bislang bestätigen.

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